Ah Wah (Andy Lau) lebt als Triade in Hongkongs Unterwelt. Als schwächeres Glied der Mafiakette kommt er mehr schlecht als recht über die Runden. Sein Bruder Fly (Jacky Cheung), der auch bei den Triaden ist, scheint hingegen völlig schmerzfrei zu sein.

​Denn er wirft all sein Geld beim Spielen raus und häuft schließlich Unmengen von Schulden an. Ah Wah hat damit also schon alle Hände voll zu tun. Und dann taucht auch noch seine kranke Cousine Ah Ngor (Maggie Cheung) auf, die für ganz schön viel Herz- und Kopfchaos sorgt...

Verblüffenderweise ist „As Tears Go By“ (1988) der erste Film Wong Kar-Wais, ein so selbstbewusstes Debüt und tonangebend für seine impressionistische Ästhetik, die wir später auch in Filmen wie „Chungking Express“ (1994) oder „Fallen Angels“ (1995) erkennen: Slow Motion in gewaltvollen Kampfszenen, unerwartete Kameraperspektiven im Chaos, Großstadtnächte im Neonlicht und dazwischen ganz viel schon fast poetische, ruhige Romantik.

​Es geht um coole Gangster mit Ray-Ban Sonnenbrillen, aber viel mehr um komplizierte Liebe und am allermeisten darum, Entscheidungen zu treffen. Der Film strotzt vor Leidenschaft. Er fühlt sich an wie ein spontaner Schnappschuss des Hongkongs der 80er Jahre, eingefangen von Menschen, die ihre Geschichten erzählen wollten.

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